Silvester in Alexishafen:
18 Erwachsene, 8 Kinder, ca. eine gefuehlte Tonne Lebensmittel,
Badeklamotten und relativ viel Alkohol rueckten am 31.12.2012 in Alexishafen
mehr oder weniger in Kolonnenformation an... GorokaPhilip und ich sind mit
Chynthia und Mann mit die ersten gewesen und nach dem wir unsere Zimmer
gefunden hatten und die restlichen Matrazen organisiert waren (den aus
Geldtechnischen Gruenden haben wir Maedels zu dritt in einem Zimmer und die
Jungs auch zu dritt in einem Zimmer geschlafen) haben wir uns erst mal gepflegt
in einen Liebestuhl gehockt und der Dinge gewartet, die da so kommen moegen.
Als erstes kamen alle anderen Volunteers und auch sonstigen Leut
und deshalb hab ich mich mit der Toni, der Manu, der Nele und der Noemi as die Deko
fuer des Silvesterraum gemacht. Dannach schnell duschen, denn um 18 Uhr war
Gottesdienst mit Abendmahl und man will ja nicht ausschauen wie der letzte
Depp. Also haben sich fast alle (drei Krankheits- und Hochausfaelle gab es
doch) um 18 Uhr in der kleinen Kirche direkt neben dem Wohnhaus versammelt und
wir hatten einen lustigen und unterhaltsamen Gottesdienst mit Abendmahl, dass
man sich selbst geben muss (Primiaere fuer mich) und einem Geigenstueck von
Thalia und einem Posaunenstueck von Tim. Alles sehr festlich und doch locker...
halb auf Deutsch, halb auf Englisch.
Dannach gab es dann erst mal Gulasch und Brot und die ersten Weine
(4 Liter Tetrapacks) wurden geoeffnet. Spaeter war dann noch Spiel und Spass
angesagt (einen Sketch und ein Lied haben wir praesentiert) und kurz vor 24 Uhr
wurde dann angestossen und es gab mal wieder eine tolle Feuershow mit
Feuerspucken (mit Mehl, und der liebe Philip hat dannach ausgeschaut als ob er
mit dem Mund Brot backen wollte, denn der hat Minuten dannach immer noch weisse
Staubwolken ausgestossen), aber es war mal weider toll und am naechsten Tag war
dann alles relativ relaxt, ausser das Ich und Toni und Philip fuer das
Abendessen zustaendig waren und wir lange vorher angekuendigt hatten, wir
machen Kartoffelgratain mit Hackfleisch und Gemuese, Salat und Nachtisch.
Allerdings (nach drei Stunden Schnippelarbeit, bei der wir ganz lieb Hilfe
hatten) wurde uns dann mit grossen Augen gesagt, dass die beiden Backoefen doch
nicht gehen und ob wir das nicht gewusst haetten, denn das wusste anscheinend
jeder... Ok ... erst mal ein Bier, oder zwei, oder drei .... dann durchatmen
und ueberlegen. Die Wut runterschlucken und Kartoffelsuppe machen. Schaute
nicht schoen aus, war nicht so lecker, war zu wenig, denn die Zeit hatte nicht
gerreicht alles zu machen, aber was solls ... im Endefekt hatten alle was sie
wollten, naemlich die Bestaetigung das Volunteers 1. Nicht kochen koennen und 2. Kein
Zeitmanagement, keine Planung und keine Vorbereitung haben, denn uns wurde dann
auch noch gesagt, dass haette man doch checken sollen. In einer Kueche in der
man noch nie war und gekocht hat, jeder wusste, dass die Oefen nicht gehen und
.... aber naja, ich reg mich scho wieder auf, deshalb lass mas gut sein.
Tags drauf ging es dann fuer mich als eine der ersten wieder
zurueck nach Logaweng mit dem PMV und der Familie Paulsteiner 6 Stunden von
Madang nach Lae... und dann drei Naechte spaeter wieder nach Logaweng ... was
hier passiert und wie es weitergeht im naechsten Blog :) will euch ja bei der
Stange halten und ich kann euch sagen ... Oefter mal was neues, sonst wird
einem ja langweilig :)
Silvestergottesdienst mit Thalia an der Geige.
Sekt um 24 Uhr.



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