Mittwoch, 9. Januar 2013


Silvester in Alexishafen:

18 Erwachsene, 8 Kinder, ca. eine gefuehlte Tonne Lebensmittel, Badeklamotten und relativ viel Alkohol rueckten am 31.12.2012 in Alexishafen mehr oder weniger in Kolonnenformation an... GorokaPhilip und ich sind mit Chynthia und Mann mit die ersten gewesen und nach dem wir unsere Zimmer gefunden hatten und die restlichen Matrazen organisiert waren (den aus Geldtechnischen Gruenden haben wir Maedels zu dritt in einem Zimmer und die Jungs auch zu dritt in einem Zimmer geschlafen) haben wir uns erst mal gepflegt in einen Liebestuhl gehockt und der Dinge gewartet, die da so kommen moegen.

Als erstes kamen alle anderen Volunteers und auch sonstigen Leut und deshalb hab ich mich mit der Toni, der Manu, der Nele und der Noemi as die Deko fuer des Silvesterraum gemacht. Dannach schnell duschen, denn um 18 Uhr war Gottesdienst mit Abendmahl und man will ja nicht ausschauen wie der letzte Depp. Also haben sich fast alle (drei Krankheits- und Hochausfaelle gab es doch) um 18 Uhr in der kleinen Kirche direkt neben dem Wohnhaus versammelt und wir hatten einen lustigen und unterhaltsamen Gottesdienst mit Abendmahl, dass man sich selbst geben muss (Primiaere fuer mich) und einem Geigenstueck von Thalia und einem Posaunenstueck von Tim. Alles sehr festlich und doch locker... halb auf Deutsch, halb auf Englisch.

Dannach gab es dann erst mal Gulasch und Brot und die ersten Weine (4 Liter Tetrapacks) wurden geoeffnet. Spaeter war dann noch Spiel und Spass angesagt (einen Sketch und ein Lied haben wir praesentiert) und kurz vor 24 Uhr wurde dann angestossen und es gab mal wieder eine tolle Feuershow mit Feuerspucken (mit Mehl, und der liebe Philip hat dannach ausgeschaut als ob er mit dem Mund Brot backen wollte, denn der hat Minuten dannach immer noch weisse Staubwolken ausgestossen), aber es war mal weider toll und am naechsten Tag war dann alles relativ relaxt, ausser das Ich und Toni und Philip fuer das Abendessen zustaendig waren und wir lange vorher angekuendigt hatten, wir machen Kartoffelgratain mit Hackfleisch und Gemuese, Salat und Nachtisch. Allerdings (nach drei Stunden Schnippelarbeit, bei der wir ganz lieb Hilfe hatten) wurde uns dann mit grossen Augen gesagt, dass die beiden Backoefen doch nicht gehen und ob wir das nicht gewusst haetten, denn das wusste anscheinend jeder... Ok ... erst mal ein Bier, oder zwei, oder drei .... dann durchatmen und ueberlegen. Die Wut runterschlucken und Kartoffelsuppe machen. Schaute nicht schoen aus, war nicht so lecker, war zu wenig, denn die Zeit hatte nicht gerreicht alles zu machen, aber was solls ... im Endefekt hatten alle was sie wollten, naemlich die Bestaetigung das Volunteers  1. Nicht kochen koennen und 2. Kein Zeitmanagement, keine Planung und keine Vorbereitung haben, denn uns wurde dann auch noch gesagt, dass haette man doch checken sollen. In einer Kueche in der man noch nie war und gekocht hat, jeder wusste, dass die Oefen nicht gehen und .... aber naja, ich reg mich scho wieder auf, deshalb lass mas gut sein.

Tags drauf ging es dann fuer mich als eine der ersten wieder zurueck nach Logaweng mit dem PMV und der Familie Paulsteiner 6 Stunden von Madang nach Lae... und dann drei Naechte spaeter wieder nach Logaweng ... was hier passiert und wie es weitergeht im naechsten Blog :) will euch ja bei der Stange halten und ich kann euch sagen ... Oefter mal was neues, sonst wird einem ja langweilig :)

 Feuershow Nachts um 24 Uhr ... (Philip Schroeder) (Fotohinweis: Ikm y smpl tme)
 Silvestergottesdienst mit Thalia an der Geige.
 Sekt um 24 Uhr.

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