Donnerstag, 11. Oktober 2012

Auf und nieder ... immer wieder! Teil 1


Es ist schon Wahnsinn, was man alles in zwei Wochen erleben und sehen kann. Seit dem 21igsten September bin ich nicht mehr in Logaweng gewesen und auch erst seit zwei  Tagen wieder zurueck…

          1. Womens Conference (Meribung 2012, Mumeng Distrikt, Bulolo)
Ich hatte ja das grosse Glueck von dem Principal (Pasto Lukas Kedabing) in Logaweng am Seminary gefragt zu werden ob ich auf den Meribung (biggest Womens Conference, alle zwei Jahre, dismal in Bulolo im Mumeng Distrikt) mit will und ich wollte natuerlich unbedingt, den mehr lernen als in einer Woche auf so einem Bung geht nicht, dachte ich mir und sollte auch recht behalten…
Hier einige lustige Auszuege, fuer den Blog, aber mein erster Rundbief wird auch die naechsten Tage fertig werden und da gibt es dann auch viel zu entdecken und neues zu lesen, wie ich hoffe. Auch versuche ich einige Bilder im Anschluss hochzuladen, vielleicht klappt es ja?

Tag 1: Einige Dinge sind, wie ich heute festgestellt habe, unerlaesslich, wenn man in den Busch geht, bzw. Wenn man nicht genau weis wo man hingeht … aber wie ich festgestellt habe ist das nicht der Busch, es ist nur Bulolo im Mumeng Distrikt. Hier findet eine der groessten Konferenzen nur fuer Frauen statt, bei der diskutiert wird, die Belange der Frauen geklaert werden und hoffentlich auch einige Probleme geloest werden koennen, und es ist eine tolle Gelegenheit fuer alle Geschichten, Neuigkeiten und Familienangelegenheiten zu besprechen. Ich schaetze jetzt  mal, das sich hier bestimmt 4000 Frauen mit Kindern versammelt haben um zu hoeren und mitzudiskutieren. Alle sind aus unterschiedlichen Distrikten (es gibt 17 hier) angereist um diesem Bung (Meeting) beizuwohnen.
Ich bin jetzt seit ca. 3 Stunden hier und habe das dringende Beduerfniss (zum esten mal in meinem Leben) was niederzuschreiben, da ich sonst davon ausgehen muss das die vielen Eindruecke meinen Kopf sprengen wuerden. Oder ich einfach implodiere…

Aber zurueck zu den Dingen, die man immer und ich meine IMMER dabeihaben sollte: Mal wieder und wie immer an erster Stelle: Klopapier (!!!!!!) –und jetzt, im Gegensatz zum meinem letzten Blog ist es mir wirklich schei…. egal, ob es nur einlagig ist- hier bin ich ueber alles froh und dankbar, was an Klopapier erinnert! Ausserdem WICHTIG ist Wasser, abgekochtes Wasser … davon sollte man immer viel dabei haben und auch viel trinken, was natuerlich wieder dazufuehrt, das man aufs Klo muss und wieder viel Klopapier braucht … ganz davon abgesehen, dass man ca. 10 Minuten laufen muss um das Klo zu finden, das dann aus einem Loch im Boden besteht … also vielleicht doch nicht zu viel trinken …??? Aber weiterhin, wichtig, vor allem wenn man Nachts aufs Klo muss … was leider sehr oft vorkommt wenn man das Essen nicht vertraegt (J) … eine Taschenlampe!!!! Sehr wichtig, den wenn es um sechs Uhr Abends dunkel wird, dann ist es halt dunkel.

Auch wichtig, aber entbehrlich, wie ich spaeter erzaehlen werde, ist ein Moskitonetz, ausser man will zerstochen und aufgefressen werden, aber leider ist das Moskitonetz da auch nicht immer hilfreich … ihr werdet noch davon hoeren…
So, also wir waren angekommen (nach 4 Stunden im Auto auf einer offenen Ladeflaeche bei strahlendem Sonnenschein und 30-40 Grad, singenderweise. Platz fuer 20 Leute mit Gepaeck, doof nur, dass wir 30 Frauen waren und drei Kinder mit Gepaeck, aber was muss, das muss) und sollten alle (mit wir alle meine ich, alle Frauen und Kinder vom Kate Distrikt (meine beiden Begleiterinnen vom Seminar sind Katefrauen, deshalb sind wir zusammen hergekommen und wollten auch bei Ihnen schlafen und ich gehoere jetzt  auch dazu) zusammen in einem ca. 5 mal 4 Meter grossem Raum auf dem Fussboden schlafen. Ohne Fenster, ohne Tueren, Sand und Kiesel auf dem Boden… Juhuu, Gecko, Moskito & Co kann kommen!!

Dann aber, weil wir von einer Schule kamen, und alle Vertreter von Schulen ein anderes Haus bekommen, wurden wir wieder ausquatiert, was meinen beiden Begleiterinnen nicht sonderlich gefiehl, da sie jetzt nicht mehr bei Ihren Freundinnen sein konnten, mir aber sehr zusagte, den jetzt hatte ich Fenster mit Moskitonetz davor, eine Tuer, und ein Holzbrett als Bett … und Cristiane Paulsteiner sei Dank, auch eine dicke Decke, die ich unterlegen konnte, den nur auf einem Brett zu schlafen, war schon sehr hart. Aber naja, jetzt geht der erste Tag zu Ende und ich liege auf meinem Brett, und kann nicht schlafen, weil die Geraeusche von den anderen, ca. 20 Frauen, einfach zu laut sind, und wir wegen der drei oder vier Babies, die mit hier wohnen das Licht anlassen muessen. Es ist fast wie auf einem Festival. Da kann man auch nicht schlafen, weil die Besoffenen zu laut sind, und man schwitzt die ganze Zeit und fuehlt sich stinking und ekelig… hier ist es aehnlich. Ich fuehle mich wie in einem Traum, aus dem ich aufwachen muesste, aber ich tus nicht. Ich koennte mich eigentlich mal zwicken, aber dann denke ich an die ca. 50 Mueckenstiche und die Schmerzen, die diese verursachen und eigentlich, wenn ich traeumen wuerde, muesste ich davon wach werden. Ergebnis das ersten Tages also: Kein Traum…

Tag 2: Langsam gwoehne ich mich an mein Festival. Es gibt leider kein Bier und keinen Rock’n Roll, aber dafuer Buai und Betelnuesse (legale Droge hier in PNG zum berauschen) und Kichenmusik… Ansonsten ist aber alles gleich…

Heute war ein Tag, den ich ganz schlecht beschreiben kann. Ich bin irgendwie von einem Gefuehl und einem Hoch in ein anderes Gefuehl und Tief gefallen. Die guten und geradezu unglaublichen Erlebnisse wiegen die erschrekenden und gruseligen bei weitem auf und die Tage hier sind im Gegensatz zu den Naechten gerade zu unglaublich. Nachdem ich es geschafft habe mich beim Waschen mitten auf dem Platz wo es alle sehen koennen, nicht komplett zu embloesen, war ich froh wieder im Haus zu sein und Klamotten anzuhaben. Aber kaum war ich fertig angezogen, meinten meine lieben Zimmerkolleginnen, dass ich nicht passend gekleidet waere. Also musste ich mich wieder ausziehen (hier war es dann auch vorbei mit dem “nicht embloesen”) und einen total neuen und schoenen Laplap (Wickelrock) und eine handgearbeitete, neue Meriblaus (Frauenbluse) anziehen. Anschliessend habe ich den lieben Frauen so gut gefallen und wurde noch mit Muschelkette und Bilas geschmueckt, dass mir alle die Kleidung gleich geschenkt hatten, was wirklich viel Geld kostet und lange zu arbeiten ist und es kostet viel Muehe und Zeit diese Art Kleidung herzustellen. Ich war, wie so oft, sprachlos. Spaeter hatte ich dann auch erfahren, dass es von Anfang an geplant war, mir die Kleidung zu schenken, da alle wollten, dass ich mich wohl und “dazugehoerig” fuehlen kann. Ich habe selten, eigentlich nie, so viele Menschen gesehen, die so gerne geben, ohne etwas als Gegenleistung zu verlangen…  einfach nur, weil es sie gluecklich macht und das, wie ich erfahren habe, Gottes Wille und Weg ist. Im Laufe dieses Tages habe ich so viel Essen geschenkt bekommen, dass ich alles gar nicht schaffen kann.  Also schenke ich es weiter…. und da freuen sich dann auch wieder alle.

Ich habe heute auch so viele Haende geschuettelt, dass ich gar nicht mehr weis was man sonst noch mit der Hand alles machen kann. Jeder will mich kennenlernen und sehen und auch fotografieren, aber alle versuchen auch nicht zu aufdringlich zu sein, aber angestarrt wird man doch am laufenden Band und auch die Kinder gucken ganz frei und offen. Heute kam auch ein kleiner Junge auf mich zu, total schuechtern und man hat seiner Familie angesehen, dass sie nicht viel haben, aber er hat mir einen Bilum (Tasche) geschenkt, einen sehr schoenen aus Naturfaser in den Farben des Mumengdestriktes. Er meinte nur, damit ich etwas haette was mich an dieses Treffen erinnert. Ich muss gestehen, dass das Aiwara (Augenwasser) ganz schoen schnell hochkam…

Ueber die riessen Eroeffnungsfeier gehe ich jetzt hinweg. Sie war toll, viel Gesang, Tanz und natuerlich auch Kirche. Wir, Delegierte aus allen Destrikten waren VIP Gaeste (auch wir) und sollten in einem besonderen Zug ueber die Strasse auf den Platz geleitet werden und besungen und gesegnet werden. Drei Stunden warten in der prallen Sonne, ohne Wasser hatten mich hier fast an meine Grenzen gebracht aber dann ging es endlich los. Auch wurden wir “gesegnet” in dem Schwarz angemalte Maenner mit Palmwedeln und Grasbuescheln auf und eingeschlagen hatten (nicht fest) um die boesen Geister zu vertreiben und uns zu reinigen … leider hatte ich einen Palmwedel erwischt, auf den ich dachte alergisch zu reagieren, den als er mich beruehrt hatte ist mein Arm auf die doppelte Groesse angeschwollen und war mit roten Pusteln uebersaeht. Ich hatte dann allerdings gefragt was das ist und sie meinten nur alle, das sei normal, den wenn ich Schmerzen auf der Haut empfinden wuerde, dann wuerden die Schmerzen im Inneren weniger schlimm sein. Damit hatten sie auch Recht, den das Schwitzen und der Kopfschmerz waren auf einmal gar nicht mehr so schlimm. Aber alles halb so wild, nach ca. 1ner Stunde war mein Arm wieder auf Normalumpfang geschrumpft und das Brennen hat auch nachgelassen…

Auf und nieder ... immer wieder! Teil 2


Tag 3: 4:30 Uhr morgens, draussen ist es noch stockfinster, der Hahn hat noch nicht gekraet, das macht er hier so gegen 6:30 Uhr morgens, die erste Frau bei und im Zimmer steht auf und faengt vor Freude ueber den tollen neuen Tag an ganz leise zu singen. Dankt Gott fuer den neuen Tag und keine 30 Minuten spaeter zieht das komplette Haus, ca. 20 Frauen im Schlafanzug (der ist nicht gross hier!!!) in einer Art Bolognese singend, tanzend und trommelnd  durchs Haus und dankt dem Herrn, dass der neue Tag anbricht! ABER ER HAT NOCH NICHT ANGEFANGEN!!! Ich schlafe noch! ES IST NOCH DUNKEL DRAUSSEN!!! Aber ignorieren kann man das ja nicht! Auf der einen Seite ist es total fazinierend und ich habe so eine Lebensfreude und Lust am Singen, Tanzen und Gott danken noch nie erlebt, auf der anderen Seite will ich einfach nur schlafen!

Nach ca. 1ner Stunde ist es dann 5:30 Uhr morgens und Zeit zum Waschen im Bergbach, wie verkuendet wird. Langsam falle ich aus dem Bett und schleppe mich zum Wasser, aber dann, ja dann bin ich wach, bei ca. 8 Grad kaltem Wasser!!!

Nach dem Wachen gibt es Fruehstueck (Kartoffeln, Reis, manchmal Brot und Butter) es ist immer genug da, aber man muss sich doch daran gewoehnen, frueh schon Kartoffeln zu essen (meine Oma wuerde es lieben). Dannach ist Lotu (Gottesdienst), nicht sehr lange, ca. 45 Minuten in denen wieder, dismal eher Asples (Muttersprache) gesungen wird. Ich kann da wenig mitsingen, den ich verstehe hier nichts. Das ist schade, den wenn ich auch sehr falsch singe, hier stoert es keinen, Hauptsache man singt und tanzt mit, WIE ist foellig egal. Was ich uebrigens auch gemacht habe (singen und tanzen) und zwar so toll, das ich mein Nasenpearsing verloren habe. Jetzt habe ich einen Ring gekauft um das Pearsing zu erseatzen und ploetzlich faellt jedem auf, das ich ein Nasenpearcing habe… lustig.

Anschliessend sitzen wir fast den ganzen Tag auf Stuehlen und diskutieren ueber alles und nichts. Naja, doch schon ueber sehr viel, aber leider verstehe ich ja nichts und deshalb ist es fuer mich sehr lange…. Wenn ich dann mal wieder Erwarten doch etwas mitbekomme ist es sehr interessant. In dem einen Distrikt gibt es gerade kein sauberes Wasser und hier wird besprochen, wie man helfen kann, oder wie man Geld herbekommt eine Wasseraufbereitungsanlage zu kaufen. Oder bei einem anderen Distrikt beschweren sich die Fauen (von einer bestimmten Schule), dass sie ein Semester in einem anderen Distrikt verbringen muessen, und nicht bei der Familie sind. Sehr interessant alles, aber leider verstehe ich nur 10 Prozent. Hoffentlich wird das noch besser.
Ok, ganze 3.5 Tage hat es gedauert, seit ich Logaweng verlassen hatte. Jetzt bin ich krank. Mein Bauch vertraegt das Essen doch nicht so gut wie ich gedacht hatte, oder es liegt daran, das das Wasser hier leider nicht sehr sauber ist, wie alles sagen, auf alle Faelle habe ich die Befuerchtung, dass es noch schlimmer wird. Und wenn ich nur daran denke, dass das Klo dann so weit we gist …. WAAAA!!!!  Naja, abwarten und Tee trinken, der ist ja schliesslich abgekocht J, und schauen was morgen kommt.

Tag 4: Am Morgen kam fuer mich erst mal putzen!!!! Meinen Schlafsack, meine Decke, mein Bett und bei der Gelegenheit, habe ich das ganze Haus von allen und den Boden gleich mitgeputzt. Allerdings nicht, weil ich Lust hatte, sondern (da ich dumme weisse Meri /Frau gestern im Bett einen NUR EINEN Keks gegessen hatte) weil mich in dieser Nacht (wos mir eh nicht gut ging) eine Maus besucht hat. Sie hat sich auch genau die eine Stunde ausgesucht in der ich endlich eingeschlafen war und keine Kraempfe mehr hatte, hat sich durch das Moskitonetz gebissen und ich bin aufgewacht als sie versucht hat ueber meinen Kopf an ein kleines Stueck Keks zu kommen, das wohl runtergefallen war…  OK … ich schrei, die Maus, oder Ratte quickt, alle Frauen scheien, weil sie denken das ist ne Schlange irdendwo, reissen ihre Kinder aus dem Bett, die schreien jetzt auch und ich falle in einem Knaeul aus Decke, Moskitonetz, Ratte/Maus und Schlafsack zu Boden. Ich kann euch sagen, versucht da mal rauszukommen, wenn man sein Moskitonetz gerade deshalb so eng und gut festgesteckt hat. Da ist kein Rauskommen auf die schnelle… und nachdem ich endlich draussen war (Ratte/Maus war weg) und ich auch endlich die anderen Frauen ueberzeugen konnte nicht auf mich oder mein Bett einzuschlagen, weil da evtl. ne Schlange ist, oder mich ins Krankenzimmer zu bringen, weil ich von einer Schlange gebissen wurde, haben sich dann auch alle wieder murrend (MAN SCHREIT DOCH NICHT WEGEN EINER MAUS/RATTE!!!!!) schlafen gelegt und 5 Minuten spaeter war keiner mehr wach …. keiner, ausser ich. Denn an schlafen war jetzt sicher nicht mehr zu denken. Und das war auch gut so, wie sich herausstellte, den die Maus oder Ratte dachte sich, wo es einmal was zu fressen gibt, da gibt es wieder was und wenn ich schon auf dem Weg bin, dann nehm ich doch gleich meine Brueder und Schwestern mit. Naja, 10 Minuten spaeter waren sie dann zu dritt und in der Ueberzahl… ich habe mich also geschlagen gegeben, bin wach geblieben und habe abwechselnd meine restlichen Kekse von mir weggeworfen, damit sie nicht auf den Gedanken kommen wieder in meinem Bett zu suchen. Das hat auch gut funktioniert, allerdings habe ich am naechsten Tag auch ausgeschaut als ob ich nur eine Stunde geschlafen haette und war krank und auch bekannt wie ein bunter Hund, denn irgendwie wussten alle schon vor dem Aufstehen von meiner Aktion und dem Ausgang und ich war –mal wieder- das Gespraechstthema nummer Eins!

Langsam mache ich Schluss, mit dem Womens Conferenz-Thema, den erzaehlt habe ich genug, wie ich denke. Wie die Stimmung am Tage war zeigen am Besten ein paar Fotos, die ich auch hier einstelle … die naechsten Tage ging es mir immer mal wieder besser, mal schlechter, aber die Putzaktion hat soweit geholfen, dass ich keine Besucher mehr hatte in der Nacht, allerdings meine Nachbarn, die es nicht gestoert hat. So habe ich mich ueber die Naechte gerettet und die Tage waren traumhaft und sehr lehrreich. Allerdings konnte ich nicht verhindern, dass ich am letzten Tag und auch in der letzten Nacht dann doch noch richtig krank geworden bin und mir schon vor der 4 Stunden Heimfahrt gekraut hat. Mein Klopapier hat dann auch nicht mehr gerreicht, aber Gott sei Dank haben mir auch hier die Frauen geholfen… 

Mein Fazit dieser Konferenz ist, dass die Freundlichkeit und die Bereitschaft zu geben, ohne etwas zu verlangen hier in dieser Gemeindschaft so gross und reich ist wie ich es selten erlebt habe und das werde ich im Rundbrief auch noch ausfuehren. Das ich sehr viel ueber Land und Leute gelernt habe wie ich es sonst wahrscheinlich nie in Monaten gelernt haette, das ich einige tolle Menschen kennengelernt habe die mich wirklich beruehrt und begeistert haben, die ich nie wieder vergessen werde und das ich NIE WIEDER im Bett essen werde!!!

Die Heimfahrt habe ich dann -dank der lieben Frauen- gut ueberstanden und es hat sich herrausgestellt, dass e skein Malaria ist, sondern nur eine Grippe oder Erkaeltung mit Magen Zeug. Also alles halb so wild und, da ich so schlapp war, wohl auch dem Kulturschock oder der Ueberanstrengung zum Opfer gefallen bin. Kein Wunder bei all den Eindruecken, die in kurzer Zeit auf mich eingeprasselt sind. Ich moechte diese Woche auf keinen Fall missen, den  jetzt sind mir meine kleinen Geckos im Haus in Logaweng egal und seit dieser Zeit schlafe ich auch ohne Moskitonetz.

         2. LEA/Shopping
Direkt nach der Womens Conderence, und weil ich eh gerade in Lea war, und weil mein Essen eh zur Neige gegangen ist und weil ich kein Malaria hatte, bin ich gleich ein paar Tage laenger geblieben und habe einen Shoppingtrip gemacht, und sehr viel Geld fuer Essen ausgegeben J Juhuuu!!! Freu, aber es war dann wahrscheinlich doch etwas uebertrieben, den jetzt weis ich nicht wohin mit dem allem …. da heist es dann nur essen, essen, essen…

In diesen Trip ist auch mein Geburtstag gefallen und ich bin nach dem Einkaufen am Tag, am Abend noch mit ein paar “Weissen” ins Restaurant Essen gegangen. Es war total toll, auch wenn die Pizza in Italien besser ist, warum nur ??, war sie hier wirklich gut, ich hab zum ersten mal seit der Ausreise wieder ein Bier getrunken (da haben alle vielleicht geschaut, das macht hier naemlich keiner!!!), und mir wurde noch ein Geburtstagstaendlichen gesungen und Damaris (Doktor in Butaweng) hat in der Frueh (war mit ihr in einem Zimmer) fuer mich ein Lied gespielt, ich hab Geschenke (ESSEN) bekommen und Schokolade und sie hatte Blumen gepflueckt und Kerzen angezuendet! VIELEN DANK AN DICH!!! Das war das schoenste Aufwachen seit langem und besser haette der Tag nicht anfangen koennen.

          3. Zrueck in Logaweng fuer eine Nacht und dann FAMILY RETREAT
Aber wie das war, mit dem fliegen in einer Minimaschine, ob wir aus Finschhafen ueberhaupt wegen dem Wetter starten konnten und wie es war … erzaehle ich ein anderes mal, den ich kann nimmer schreiben! Meine Finger tun weh …
Bis zum naechsten Mal, alles Gute Tanja

Donnerstag, 30. August 2012

Erste EIndruecke…


Froh und gluecklich war ich schon, wie ich gestehen muss, als ich nach ca. 39 Stunden Nugini-Boden betreten habe, den ich kann nur sagen, dass es keine grosse Unterhaltung gibt, wenn man fast zwei Tage unterwegs ist und die Zeit ueber auch schlecht schlafen kann, da man ja immer auf sein Gepack achten muss. In Port Moresby endlich angekommen wurde ich auch von einer sehr netten Frau in Empfang genommen, die (zum Glueck) super Englisch gesprochen hat, so das es keine Verstaendigungsprobleme gab. Das, muss ich sagen, haette ich nach dieser langen Zeit in der Luft vermutlich nicht mehr geschafft –und wie ich spaeter  noch berichte- auch jetzt noch nicht schaffe.
Anschliessend ging es fuer mich weiter nach LEA. Eigentlich war der Flug ca. 4 Stunden spaeter und ca. 6 Stunden spaeter sind wir dann auch gestartet, aber das nimmt hier keiner so genau, deshalb habe ich mich auch recht entspannt. Schade war es nur, dass ich Torsten Krafft  -ein lieber Mitarbeiter von der Organisation in Lea- nicht Bescheid geben konnte, so musste er etwas warten.

In Lea war ich dann von Freitag bis Montag frueh. Beate Troeger und ihr Mann, so wie auch Torsten haben sich super um mich gekuemmert und mich zum einkaufen auf dem Markt in Lea (hier bieten Einheimische ihre Waren an, die auf dem Feld angebaut oder selbst hergestellt warden) mitgenommen, in diverse Supermaerkte in denen ich dann fuer ca. 2 Monate einkaufen sollte und auch in einen Computerstore, in dem Torsten meinen Arbeitsrechner gekauft hat, auf dem ich auch gerade diese Mail schreibe, den dieser Rechner hier ist schneller und grosser J. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet, dass es mit dem Kauf des Computers fuer meine Arbeit so schnell geht und bin natuerlich total gluecklich. Hier an dieser Stelle noch mal Danke an Torsten. Er hat hier viel Vorarbeit geleistet und das soll erwaehnt warden. Auch an die beiden lieben Troegers, die mich die ersten Tage mitgenommen haben.

So, am Montag nun sollte es endlich zu meinem eigentlichen Bestimmungsort gehen… wir waren um kurz vor acht Uhr morgens auch puenktlich beim Office (be idem man Karten fuer die Faehre kaufen kann…dieses sollte um 8 Uhr aufmachen, da die Faehre um halb zehn lossollte) leider war ausser und niemand da…

No ken wari … ca. eine Stunde spaeter oeffnete das Office und mit ca. 2 Stunden Verspaetung sind wir dann auch Richtung Buki getuckert… leider ist mir schon beim Warten auf das Losfahren so schlecht durch den geringen Seegang geworden, dass ich vorsorglich zwei Reisetabletten geschluckt hatte. Hat leider nichts geholfen und ich musste -kurz vor knapp- noch zwei nehmen, ohne jedoch zu bedenken, dass diese Tabletten seeehhhrrrrr meude machen. Kurz um …. Ich habe vier Stunden geschlafen und bin dann (Gott sei Dank) 15 Minuten, bevor wir in Buki angelegt hatten wieder aufgewacht… sonst waere die Fahrt fuer mich wieder zurueck gegangen.

Jetzt bin ich hier in Logaweng, habe mein Haus bezogen, die erste Spinne schon aus der Dusche (waerend ich drunter stand!!!!!!) gejagt, und den ersten 30 cm Gecko rausscheuchen muessen (na gut, ich geb es zu … die 5-jaehrige Neomi und der 3-jaehrige Enok haben mir geholfen und geschafft hat es dann die 8-jaehrige Nele (alles drei sind die suessen Kinder der Familie Paulsteiner)). Diese hat mich auch sehr lieb und mit offenen Armen und Tueren empfangen, da ich ja auch die ersten Tage bei Familie Pausteiner geschlafen habe, da mein Zimmer noch nicht “einbruchsicher” war.
Jetzt bin ich schon seit einigen Tagen hier in Logaweng und lebe mich gerade etwas ein. Leider muss Familie Paulsteiner auch gleich wieder los, da beide aeltern Kinder krank sind und nach Australien zum Arzt gebracht warden. Die naechsten Tage warden dann abwechselnd einige Frauen bei mir schlafen, dass ich mich nicht so alleine fuehle und “safe” bin, denn der naechste wohnt dann jetzt doch ca. 600 Meter weiter und keiner wuerde mich hoeren, wenn etwas sein sollte.

Im Moment lerne ich -oder versuche es zumindest- die Landessprache so schnell wie moeglich zu lernen, den auch Martin (mein Vorgaenger, mit dem ich immer verglichen werde) hat sehr schnell Pisin gesprochen … also muss ich mich rannhalten.

Leider war ich schon die ersten zwei Tage krank und ausser Gefaecht gesetzt: Es gab ein grosses Martin Abschieds / Tanja Willkommensessen und da habe ich den ganzen Frauen beim zubereiten der Speisen geholfen und da habe ich es geschafft mich von einer Biene direkt auf die Stiern ueber die Augen stechen zu lassen, woraufhin mein Gesicht auf das dreifache angeschwollen ist und ich nicht mehr aus den Augen schauen konnte… zwei Tage spaeter hab ich dann wieder alles gefunden. Bei dieser Gelegenheit habe ich dann auch festgestellt, dass die Bienen hier aggressiever sind und Stiche mehr anschwellen und wehtun. Aber so wurde ich von heute auf morgen das “Stadt”gespraechsthema Nr. 1 und jetzt kennt mich auch wirklich jeder. Ich habe versucht die Geschichte vom Gloeckner von Notre Dame zu erzaehlen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich verstanden wurde. Auf jeden Fall konnte ich allen deutlich machen, dass ich jetzt ausschaue wie ein haesslicher Mann, der in einem Turm wohnt… ;-)

Meine Arbeit besteht im Moment aus Zuhoeren und lernen.  In der frueh nach dem Morgenlotu (Morgenandacht) schaue ich mir verschiedene Stunden an und versuche zu verstehen um was es geht und am Nachmittag gehe ich liklik raun (etwas umher) und versuche mit allen, die mir begegnen zu sprechen, was auch nicht schwer ist, den jeder will mein Gesicht sehen und mich kennenlernen …
Was ich auf alle Faelle sagen kann, dass sich jeder die groesste Muehe gibt, dass ich alles lerne und verstehe und alle sind wirklich sehr verstaendnissvoll und geduldig. Soweit fuehle ich mich sehr wohl, wobei ich sagen muss, dass ich ein paar Kleinigkeiten aus Deutschland schon vermisse. Fleisch zum Beispiel (das ist hier seeehhhrrrr teuer und auch nie zu bekommen) oder tolles Klopapier mit vier Lagen J Das hier ist nur einlagig, denke ich …. Naja, und BROT … ich versuche jetzt selber zu backen, den das Brot hier ist halt wie Toast, und mit der Zeit schmeckt es nicht mehr. Ansonsten habe ich eigentlich alles was ich brauche … es gibt auch alles zu kaufen. Normalerweise auch mehr Obst und Gemuese, aber leider ist durch die starken Regenfaelle eine Bruecke weggeschwemmt worden und so kann kaum noch frisches Zeug geliefert warden. Es gibt noch Kokusnuss und Kaukau… (so eine Art Kartoffel), Bananen, aber sonst leider nicht sehr viel frisches im Moment. Ich hoffe das wird wieder besser … wir warden sehen, wie lang sie fuer die Reparatur der Bruecke brauchen, allerdings koennen Sie jetzt noch nicht anfangen, denn solange es noch regnet macht es wenig Sinn. Eigentlich soll ja der Regen gegen September aufhoeren … wir werden sehen…

So, jetzt habe ich erst mal nichts mehr zu erzaehlen und mache Schluss. Ich freue mich ueber Emails, die ich auch regelmaessig anschaue, (auch wenn ich nicht immer zurueckschreibe, den das kostet hier einfach viel Geld) ueber Post allgemein und nette Kommentare. Ich denke in den naechsten sechs Wochen kommt dann auch mein erster Rundbrief, wenn ich hier etwas mehr im Geschehen bin und werde diesen, nachdem er rumgeschickt wurde auch wieder auf meinen Blog stellen …

Bis dahin wuensche ich euch eine tolle Zeit (ohne mich) in Deutschland. Vermisse euch und freue mich von euch zu hoeren.

Alles Liebe und Gute
Tanja

PS.: Ueber Rechtschreibfehler mache ich mir keine Gedanken J Bitte tut das auch nicht J

Donnerstag, 16. August 2012

Zwischenstopp

Halli hallo liebe Daheimgebliebenen,

gerade sitze ich in Singapore fuer mehrere Stunden fest, da ich auf meinen Anschluss warten muss. 9 Stunden, aber dank Julian, weiss ich, dass ich evtl eine Stadtbesichtigung machen kann, oder aber ich schlafe lieber .... hmmm .... schwer, aber mal schauen.

Bis jetzt ist alles sehr gut gelaufen und ich wurde sicher von einem Airport zum anderen geflogen und habe jetzt die Haelfte der Stecke hinter mir und bin trotzdem schon voll muede und fertig ... aber etwas schlafen konnte ich auch, deshalb alles halb so schlimm.

Jetzt suche ich mir eine Geldwechselstation und dann etwas zum Fruehstueck, denn das war fuer Europaeische Maegen etwas gewoehnungsbeduerftig... Gebratene Nudeln mit Ente und Chilli, und das um halb sieben frueh!! (naja, nach meiner Uhr, hier ist es Nachmittag, aber trotzdem ...)
Daran muss ich mich gewoehnen...

So, jetzt mache ich auch erst mal wieder schluss und hoffe ich kann mich in naechster Zeit noch mal melden.

Lieben Gruss und KUSS an meine Lieben,
Tanja

Dienstag, 14. August 2012

Abschied von Deutschland!

Jetzt ist es endlich so weit und ich hatte nicht gedacht, dass es mir so schwer fallen würde, Deutschland zu verlassen, aber meine Lieben zu Hause und auch alle Freunde haben sich große Mühe gegeben mir den Abschied so schwer wie möglich zu machen :-)

Nach der feucht, fröhlichen Party am 04.08 bei der viele von meinen lieben waren hatte ich anschließen viel Familienaction und war noch im schönen Fichtelgebirge -meiner Heimat- unterwegs.

Hier ein paar Eindrücke, was ich die letzten Tage und Wochen so getrieben habe, wobei ich ausser acht lasse, dass ich auch noch umgezogen bin, das muss keiner sehen!! "CHAOS!!!" Kann ich nur sagen.


Abschiedsparty im heimischen Garten mit Freunden, Familie und Nachbarn :-)


Luisenburg Felsenlabyrinth mit meinen Eltern (hoffe das schreibt man so :-))


Auf jeden Fall waren die Tage zu Hause schön und ich habe sie sehr genossen, wenn ich auch nicht sagen kann, dass ich viel zum Schlafen gekommen bin, da ich ja soooo lange wie möglich nicht Fernschauen muss und auch das Essen habe ich sehr genossen und wenn man um 22 Uhr noch meint Pizza essen zu müssen, denn man bekommt in ein paar Tagen ja keine mehr, dann kann man meist auch nicht ruhig schlafen und der Bauch drückt doch gewaltig :-).

So ansonsten, tja, morgen geht es los. Um 8 Uhr brechen wir (meine Eltern, Oma Erika, Corinna und ihc) auf und fahren nach Frankfurt an den Flughafen wo um 15:20 Uhr mein Flieger geht. Manche denken jetzt vielleicht, Gott, ist das früh, aber wenn man rechnet von uns aus braucht man 3,5 Stunden nach Frankfurt, dann hat man Stau und soll auch noch drei Stunden vor Abflug da sein, dann ist die Zeit doch nötig, deshalb .... der frühe Vogel bekommt den besten Sitzplatz (oder wie war der Spruch)?

Dann geht es -wenn ich den Flieger pünktlich erreiche- zuerst nach Dubai, dann umsteigen, dann nach Singapore und dann nach Port Moresby, wo ich für die Zeit des Umsteigens von einer Einheimischen "Nuginifrau" Hilfe bekomme (hoffentlich spricht Sie Englisch, sonst wein ich ...) und dann geht es weiter nach Lea. Dort werde ich erst mal ein bis zwei Tage bleiben und dann mit dem Boot weiter nach Finschhafen fahren, wo ich dann nochmals mit dem Boot (denke ich) nach Butaweng fahre und dann mit dem Auto nach Logaweng, wo ich dann nach insgesamt vier Tagen/ oder fünf, je nach Wetterlage, mein Ziel erreicht habe.

Hier treffe ich auch noch Martin (meinen "Vorfreiwilligen", der dann am 25igsten nach Deutschland zurückkehrt) und mir noch die Arbeit übergibt und mich einweist ... tja und dann fängt das Arbeiten und Leben im Land an ...

Hier will ich Schluss machen! Ich hoffe bald wieder einen Eintrag schreiben zu können, kann das aber nicht versprechen! Wir werden sehen, ich tue aber mein bestes euch auf dem Laufenden zu halten.

Bis dahin, vergesst mich nicht!

Erreichen kann man mich unter:
tkrollikowsky@yahoo.de (keine Bilder senden)

oder Skype: tanja.krollikowsky

oder schriftlich per Post, diese Adresse hab ich aber schon ein paar Einträge früher gepostet und wiederhole sie hier nicht :-) Einfach nach "unten scrollen!" und lesen...

So, dann VIELEN VIELEN DANK an alle lieben Glücksbringer, Geschenke, Andenken, Verabschiedungen und lieben Worte, die ihr für mich hattet. Ich denke an euch, auch wenn ihr mal eine Zeit nichts von mir hört, seit bitte auch nicht sauer wenn ich Geburtstage oder ähnliches vergesse oder keine Möglichkeit habe zu schreiben!

In Gedanken bin ich bei euch und ich denke an euch, nehme euch überall mit hin und verwahre euch in meinem Herzen!

Bis dann, einen schönen Sommer hier in Deutschland und hebt mir etwas Schnee auf, für die Zeit wenn ich wieder da bin!

Lieben Gruß, Tanja

Donnerstag, 26. Juli 2012

Aussendung Marktleuthen

Am 22.07.2012 in der evangelischen Sankt Nikolaus Kirche in Marktleuthen


Erst einmal: SCHÖN WAR ES!!!!
ich kann es nicht anders sagen und will es auch nicht anders sagen! Ein toll organisierter Gottesdienst von Frau Claudie Schlotke und vielen, vielen Helfern. Sehr "locker" und modern.

Es war ein Chor aus Selb (Nachbargemeinde) da der -meist- afrikanische Lieder gesungen hat und die IEFler-Afrika Gruppe hätte sich sehr über "Tuna imba" gefreut und herzlich mitsingen können, aber dadurch, dass ich es mittlerweile auch auswendig kann konnte ich da auch schön laut und falsch mitsingen, sehr zum leitwesen des Chors :-)

Naja, soooo laut war es nicht :-) wie ich gesungen habe, aber ich hab es gehört :-)

So, aber erst einmal sollte ich von Vorne anfangen zu berichten:

Alles fing ja schon am Samstag an, da meine Eltern und ich zusammen mit unserem Pfarrerehepaar bei sehr lieben Menschen in Großwendern eingeladen waren (zum Grillen) und auch ein Pfarrer aus Kambotscha anwesend war, mit dem wir englisch gesprochen haben und ihm die Vorzüge von Erdebeerlimes, "Original-German" Bier und Wein aufgezeigt haben. Herr Orm kommt aus Kambotscha und war mit der "Summer-School" in Deutschland. Wir (als Gemeinde) hatten nun das Glück ihn/sein Land und auch seine Lebensweise besser kennen zu lernen. Ich muss sagen, dass war mehr als interessant und Herr Orm (Daniel) ist auch ein sehr lieber Mensch.  Ich hatte dann am Sonntag auch das große Glück, mit ihm zusammen den Gottesdienst mitgestalten zu dürfen!!!

Hier zwei Fotos von diesem "feucht-fröhlichen" Abend :-)

 Meine Eltern beim sehr lecker Grillschmaus :-)

Daniel und ich ebenfalls nach ein paar Edbeerlimes :-)

Am Sonntag dann der Gottesdienst war klasse! Ich hatte mir im Vorfeld Gedanken zu einem Spruch gemacht und diese Gedanken nach einer kleinen Präsentation über mich/meine Pläne/meine Familie und meine Zukunft vorgelesen. Anschließend hat meine Liebe Familie mit mir zusammen und auch mit Daniel ein PISIN Lied gesungen. Hier muss man aber gestehen, mehr schlecht als recht, aber keinem ist es aufgefallen :-) und man wusste ja auch nicht, wie es richtig zu klingen hat, deshalb :-)
ALLES SUPER!!!

Anschließend gab es für mich eine Aussendung/Segnung und gute Wünche für mein Jahr. Jetzt fühle ich mich sehr gewappnet und hoffe das ich alle "Probleme" die es geben mag heil überstehe :-)

Nach diesem tollen Gottesdienst gab es dann noch Kaffee-Kirche, wo viele Menschen waren, Kuchen wurden im Vorfeld gebacken und Tee und Kaffee gekocht! Ein wunderschöner Start in den Tag, mehr kann man sich nicht wünschen!

Jetzt will ich danken! 

Vor allem Claudie für die tolle Organisation, meinen Eltern, dass sie den Spass mit dem Lied mitgemacht haben und immer da waren zum ansprechen und für die Orga und und und ..., meiner Schwester, die sich um die "Technik" gekümmert hat, ihrem Freund, dass er so mutig war mitzusingen und da war, meinen Großeltern, dass Sie da waren (hat mich sehr gefreut) und meiner lieben Oma. Auch danke ich Daniel, dass er dabei war und Siglinde Fisch, dem Bürgermeister und vielen anderen, dich im jetzt im Eifer des Gefächts vergessen habe!

DANKE für den tollen TAG!!

 


Montag, 16. Juli 2012

Fest der weltweiten Kirche und Konzert eines Chors aus Tansania

Ich weis gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen?

Am letzten Wochenende war wirklich einiges los und ich weis auch gar nicht wo und bei wem ich mich zuerst bedanken, grüßen und schreiben soll :-)

Ich hatte wirklich ein tolles Wochenende, davon einmal abgesehen, dass der Schlaf leider viel zu kurz für mich war :-) Aber komischerweise ist das in den letzten Wochen zur Normalität geworden und ich kann im Moment gar nicht mehr sagen, wann ich früh aufgewacht bin, und mich erholt gefühlt habe. Irgendwie komme ich mir seit Wochen vor, als ob ich "unter die Räder" geraten bin und meine Augen brennen, weswegen sie auch immer rot sind :-) Aber irgendwie nehme ich das alles sehr gerne in Kauf, wenn ich meine Gedanken einmal wieder -wie so oft in letzter Zeit- in die Zukunft wandern lasse, die auch gar nicht mehr weit liegt.

Ich war am Samstag in Neuendettelsau so gegen 14 Uhr angekommen und hatte mir dort erst ein Zimmer in der Pension Lindenallee gemietet, mich anschließend mit meiner lieben Vroni getroffen, denn das quatschen in den letzten Wochen ist etwas zu kurz gekommen. Dann nach einem tollen Spaziergang, Eis essen und am Abend dann auch noch Griechisch essen gegangen (komischerweise hat Sonntag keiner was "gerochen"), denn Zwiebeln und Knobi lassen grüßen :-)... war dann das traumhaft tolle Konzert des Ufunuo Chors aus Tansania im Garten von Mission eine Welt.

Es war zwar etwas kalt aber mit Decke und Jacke kein Problem. Bei Sonnenuntergang mit Lichtern und Lampions in den Bäumen konnte ich dem Chor sehr gut lauschen und es waren auch alle Plätze bis auf den letzten besetzt. Toll! Gut war auch, für die wenigen, die kein Suaheli (hoffe, dass ist jetzt nicht zu falsch geschrieben :-)) sprechen die kleinen Übersetzungen und Erklärungen zwischen den Liedern. So wusste man auch ungefähr immer worum es geht. Das Konzert dauerte bis ca. 22 Uhr (denke ich) und ich muss auch gestehen, dass ich im Anschluss gleich aufs Zimmer gegangen bin. Den Schlaft, den ich dort gefunden habe, hatte ich auch nötig um fit für den nächsten Tag und das

FEST DER WELTWEITEN KIRCHE 

zu sein.

Hier ging es "als Höhepunkt" des Tages um die Aussendung und Segnung der Freiwilligen und ich durfte -auch wenn ich als FFZler gehe- mit dabei sein. Vielen Dank hier auch an Eva Schuster für die Organisation und alle anderen, die im Hintergrund so toll Vorbereitet hatten.
Es gab eine Modenschau -sehr toll- mit Afrikanischer Mode und auch zeitgenösischen Stücken von Sansibar. Dann konnte man Brot backen, Schiffe bauen, Solartaschenlampen erstellen und natürlich aus allen Ländern Schmuck und traditionelle Kunst etc kaufen. Ja, mein Geldbeutel ist wieder um einige Euros leichter geworden und ich war froh meinen Koffer nur halbvoll mitgebracht zu haben, sonst hätte ich nicht gewusst, wohin mit meinen Einkäufen.

Sehr schön fand ich auch, dass meine Eltern Zeit gefunden haben und dort waren. Wir haben Lieder gesungen, und den Segen empfangen, uns vorgestellt und es gab sogar Applaus :-)

Ich selber hab unter anderem mit der lieben Toni am Infostand Pazifik-Network geholfen und mit vielen Kindern "Island-Hopping" gespielt. Auch konnte man sich informieren und die Infoveranstaltung für die "neuen" Anwärter war auch parallel. Wahnsinn, was für Orga in einem solchen Tag steckt und "krass", dass jetzt schon wieder die "neuen" gesucht werden, wo die "alten Hasen :-)" noch nicht mal das Land verlassen haben. Aber "Life goes on". Vielleicht habe ich am Sonntag schon wieder die oder den Nachfolger für meine Stelle in Logaweng gesehen? Unwahrscheinlich aber dennoch möglich. :-)

So, nach einem langen Tag am Sonntag mit meinen lieben Eltern, den tollen Menschen die in andere Länder gehen und auch meine lieben vier, die mit mir das selbe Land "unsicher" machen wurde ich dann -Vielen Dank dafür- von meinen Eltern nach Nürnberg gefahren :-) So war ich dann schon um 23 Uhr wieder in München. Home sweet home!

Vielen Dank für den Sonntag an alle Organisatoren, meine Mitstreiter (ich habe mich sehr wohl gefühlt) meine Eltern, Eva, Traugott, Siglinde, Reinhild und alle anderen, mit denen ich so tolle Gespräche geführt habe.
Wieder ein Schritt vorwärts und viele kommen ja nicht mehr, deshalb wird jeder einzelne wichtiger als der davor.

Jetzt kommt der Aussendungsgottesdienst in meiner Heimatgemeinde Marktleuthen am kommenden Sonntag um 10 Uhr (wer kommen will ist herzlich eingeladen) und dann steht mir eine Woche feiern bevor (trotz 40 Stunden Arbeit) auf die ich mich auch schon sehr freue. Dann kommt der Umzug und dann ... hab ich frei!

So, näheres und vielleicht auch Fotos von den letzten Tagen komme in ein paar Tagen, im Moment habe ich keine, aber vielleicht gibt es nette Menschen die mir Fotos zukommen lassen.

Hab euch lieb! DANKE und Grüße aus München (wieder) :-)

Donnerstag, 12. Juli 2012

Vorbereitungen sind in der Endphase

Letzte Organisatorische Dinge ...

vor drei Tagen habe ich von meiner jetzigen Arbeitsstelle meine Arbeitsbescheinigung erhalten.
Juhuu, denn lang genug hat es gedauert. Ohne diese kann ich mich nicht Arbeitslos melden, was ich vom 01.08.-15.08. tun muss, denn da habe ich ja "offiziell" keine Arbeit. Aber dafür braucht das Amt, wie kann es anders sein, duzende von Unterlagen von mir, die ich im Vorfeld gar nicht haben kann, da ich im Moment ja noch arbeite. Leider kann ich sie auch nicht nachreichen, denn das Amt -welches immer sooo schnell arbeitet- schafft die Bearbeitung leider nicht in den ersten beiden Augustwochen.

Da ich jetzt aber schon zu 95 Prozent gepackt und alles in Kisten verstaut habe, wusste ich bis gestern leider nicht, wie ich an die erforderlichen Unterlagen kommen sollte. Jetzt habe ich gestern ohne Hoffnung, einfach mal die erste Kiste wieder geöffnet und .... (ICH DACHTE ICH SEH NICHT RECHT) liegen die meisten der Unterlagen, die ich benötige genau vor meiner Nase in einer Schachtel in der sonst nur Schuhe sind (???) Was ich mir dabei gedacht habe, weis ich auch nicht, aber anscheinend hat es so sein sollen, denn jetzt habe ich alles was ich benötige und kann die Unterlagen hoffentlich nächte Woche einreichen :-)

Ich bin deshalb sehr happy! Das ist das letzte sehr große Organisatorische, was ich noch machen muss, und jetzt damit fertig bin, ich hoffe das nicht noch weitere Anforderungen kommen :-) Aber das sehe ich dann nächste Woche, wenn ich persönlich vor Ort bin.

Auch stehen alle Dinge (Präsi, Vorstellung, Lied etc.) die ich zu meinem Aussendungsgottesdienst vorbereiten sollte für den 22igsten diesen Monats in Marktleuthen und hier muss ich nur noch üben, was ich nächte Woche mache, wenn ich heimfahre, wegen dem Gottesdienst.

Ansonten ...

... kann ich mich jetzt langsam richtig freuen und ich hoffe Tati, meine Mitbewohnerin, findet dieses WE auch noch eine tolle, ehrliche Mitbewohnerin und dann ist mein Glück für`s erste perfekt!
Ich schicke auch aus diesem Gunde -einfach um mich zu bedanken- jeden Tag ein Gebet los.
Anscheinend wird es erhört :-) Gerade eben will ich einfach noch die Arbeit gut hinter mich bringen, was auch passiert, vor allem weil ich in der letzten Arbeitswoche 5 Partys an 5 Arbeitstagen habe ... das wird auch noch sehr lustig und am 6ten Tag gleich in der Früh zieh ich um.

Ich hoffe meine Eltern kommen da nach München... wir machen uns Samstag noch einen schönen Tag und evlt. können sie mir beim packen am Sonntag helfen. Hier hole ich dann den Umzugswagen und fahre heim mit Sack und Pack :-) um am Montag gleich sehr früh wieder herzufahren! Ich bete hier zu Gott, das ich das Auto ohne Unfall, heil wieder abgeben kann!

Wenn das dann geschafft ist, bleibt mir nur noch entspannen und ein paar kleine Dinge zu tun. Packen!!!!!! zum Beispiel und auch Filme auf mein Netbook zu spielen und solche Dinge und vielleicht ist auch Freibad drin :-) Auf jeden Fall werde ich hier noch viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden in Regensburg verbringen :-)

So, das war´s für dieses Mal wieder!
Ich freue mich wie immer über Kommentare...
Macht`ses gut! Bis derweil, Tanja

Montag, 9. Juli 2012

Vielen Dank für die Lieben Posts :-)
Freut mich sehr ...

JA, die Wand ist wieder trocken geworden und nachdem ich Sie neu verputzt habe ist
sie auch wieder schön!! Bin ein kleines bisschen stolz auf mich, denn des war nicht
einfach, aber jetzt erstrahlt mein Zimmer in blütenreinem weiß und ich hab mir nichts
vorzuwerfen, wenn der neue Nachmieter kommt :-)
Das freut mich, denn das war noch ein sehr großes Problem vor dem ich etwas Bammel hatte,
denn wenn das Zimmer nicht toll ist, dann bekomm ich meine Kaution ja nur teilweise oder gar nicht wieder. Aber jetzt ist -mit Gottes hilfe- alles gut!

Ich freue mich sehr aufs Wochenende, auch wenn ich denke, dass es -mal wieder- sehr anstrengend wird! Aber das kennen wir ja jetzt schon :-)

Bis dann an alle IEFler :-)

Sonntag, 8. Juli 2012

Alte Brücken werden abgebrochen...

Das klingt ja jetzt mehr als dramatisch, obwohl es gar nicht so schlimm ist, wie es klingt :-)
Ich bin seit gestern früh um 9 Uhr dabei mein Zimmer zu streichen.

"MEMO an mich": NIE wieder drei Schichten Farbe an die Wand!!!

Im Moment bete ich, dass mir die Wand nicht einfach runterkommt nachdem ich schon viermal d`rüber gestrichen habe und man das dunkelgrün immer noch sieht. Dazu hab ich leider nicht so viel Talent und vor allem Geduld, was man wohl braucht um einen gleichmäßigen Anstrich hinzubekommen...

Naja, wird wohl ein bisschen meiner Kaution draufgehen. Ich hoffe nicht alles, aber immerhin ist mein Zimmer jetzt schon eher weiß als grün :-)

Es wird...

Außerdem bin ich gerade dabei meine externe Festplatte mit Filmen und Musik zu bespielen (auch für kleinere Kinder) da ich mittlerweile in Kontakt zu meinen Mentoren vor Ort stehe und dieses Ehepaar auch drei kleine Kinder hat und mir mitgeteilt wurde, dass Filmabende immer sehr gut ankommen, was mir natürlich mehr als entspricht, als Filmfanatiker :-) (mit über 300 Filmen -die ich aber NICHT mitnehmen werde :-))

Ansonsten passiert gerade nicht sooo viel, ich versuche jeden Tag wenigstens 30min zu lernen um die Sprache wenigstens rudimentär zu beherrschen, aber wenn man vor etwas aussichtslosem steht, dann verdrängt man doch immer ganz gut -vor allem ich bin darin Meister :-)

Zum Schluss noch ein Danke an meinen -im Moment anscheinend einzigen Leser- Kai! DANKE dir für dein Interesse ... vielleicht kommen noch einige andere dazu, wenn ich doch nicht mehr sooo leicht zu erreichen bin und meine Infos nur hier online stelle? Das werden wir sehen!

Jetzt fiebere ich dem Fest der weltweiten Kirche zu, was nächstes WE ist (Neuendettelsau) und hoffe, dass viele meiner  Freunde und Bekannten kommen werden. Meine Eltern sind auf jeden Fall dabei!

Danach ist für mich Aussendungsgottesdienst in Marktleuthen, meiner Heimatgemeinde, am 22.08.12 wer kommen will, ist natürlich sehr herzlich Eingeladen.

So, für heute soll es das gewesen sein, bis bald,
Tanja

Montag, 2. Juli 2012

Time is gone...

Die Zeit wird immer knapper und das Ausreisedatum rückt unaufhaltsam näher...
langsam muss ich gesehen, werde ich immer nervöser. Vor allem weil in den letzten Tagen so viel für mich zu tun ist, dass ich immer nie weis wo mir der Kopf steht und jeder neuen Information muss eine alte weichen -zumindest fühlt es sich für mich so an-.

Nichts desto trotz freue ich mich immer mehr und kann den 15.08.2012  kaum abwarten, auch wenn es wahrscheinlich viele Tränen geben wird, da ich meine Familie und Freunde doch für eine lange Zeit verlasse und nicht mehr sehen werde. Auch ist das mit der Kommunikation auf PNG ja so eine Sache und wenn Internet nicht geht, dann geht Internet halt nicht. Aber das werden wir sehen ...

Im Moment bin ich dabei Fotos zu sammeln und Gegebenheiten festzuhalten, die ich mir dann alle noch ausdrucken will um sie mitzunehmen... wer mir hier Fotos oder ähnliches (darf aber nicht schwer sein) zukommen lassen will, meine E-Mail Adresse bis August ist immer noch:
tanja@rotschopf-design.de

Nicht vergessen, ab August/September gilt eine andere Mail-Adresse, die ich aber auch schon gepostet habe :-) Nachschauen und lesen ist also echt von Vorteil :-)

Die letzten Tage waren auch recht Ereignisreich für mich, da ich Vorbereitungskurs und meinen letzten Sprachkurs hatte. Ich habe viel wiederholt, was man sich eh schon angelesen, erfahren oder mitgeteilt bekommen hatte, aber auch viel Neues und informatives aufgenommen. Vor allem im Sprachkurs hat uns Ricarda (Ricarda Stahl, Lehrerin und selbst 11 Jahre in PNG gewesen) sehr "hart" ran genommen und ich muss gestehen, dass ich kurz davor war in Tränen auszubrechen, denn leider muss ich schon gesehen, dass mein Sprachtalent leider nicht vorhanden ist und ich mir mit der Sprache -die doch so einfach erscheint- sehr hart tue...

Ich hatte mir daraufhin auch vorgenommen, regelmäßig daheim zu lernen, aber das ist gar nicht einfach, wenn man keinen Durchblick hat und auch kein Gespürr für das richtige :-) Das wird noch lustig werden ... ich hoffe noch ein bisschen in mein Hirn zu bekommen. Aber die Hoffnung schwindet, wenn sie auch zuletzt stirbt.

Auch habe ich in diesen Tage tolle neue Erfahrungen mit den Nuginis gemacht und Leute von einer Seite kennengelernt mit der ich nicht gerechnet hatte. Ich muss sagen das hat mich sehr berührt und mir auch Kraft gegeben. Genauso wie der Telefonanruf von meiner Mam gestern.

Hier hatten wir über eine Stunde gesprochen und ich hab das sehr genossen, denn Sie meinte: Das wird schon, und ich soll mir keine Sorgen machen über Dinge, die ich ih nicht ändern kann :-)! DANKE an meine Mam dafür!

So, jetzt werde ich weiter schön fleißig sein und hoffe regelmäßiger Berichte schreiben zu können, die dann hoffentlich auch gelesen werden :-) Ich versuche auch meinen Blog noch bekannter zu machen, in dem ich Ihn in meine Signatur einbaue ... aber das dauert sicher noch etwas, da ich ja technisch super begabt bin :-)

Ihr hört von mir! Bis dahin, danke an alle die mich so toll unterstützen und mir Kraft und Mut geben!
Tschüß, Tanja

Mittwoch, 20. Juni 2012

Adresse ab 15.08.12

Hier die genaue Adresse, wenn mir jemand schreiben will:

Tanja Krollikowsky
Senior-Flierl-Seminary
Private Mail Bag "Logaweng"
Finschhafen 435
Morobe Province
Papua New Guinea

Dienstag, 19. Juni 2012

Kleiner Nachtrag, wenn mich jemand anrufen will...

Bitte daran denken, dass PNG 10 bis 11 Stunden voraus ist :-)
BUSSAL an alle!!

Kontakt halten und erhalten...

Halli hallo Liebe ...
Freunde, Bekannte, Verwandte, Kollegen und einfach alle Lieben die ich mag und die mit mir zu tun haben!

Ich schaue einer Zeit entgegen, die voller Erfahrungen, Abenteuer, Überwindungen und hoffentlich auch viel Spass ist.
Am 15.08.2012 ist es nun endlich so weit und kann mir meinen Traum erfüllen ins Ausland zu gehen. Zu helfen, arbeiten,
Neues kennenlernen und fremde Kulturen sehen!! Mit Ihnen zusammenleben und lernen!

Eine spannende Zeit erwartet mich.
Da Papua Neuguinea ein Land ist, in dem Regenzeit und Tropische Temperaturen warten, das Konsumdenken noch nicht so
weit vortgeschritten ist wie bei uns und alles überlagert, ist es machmal nicht sicher, dass mich Mails oder Anrufe erreichen.
Teilweise werde ich deshalb nicht zu erreichen sein...

Ich wende mich an euch, für den Fall, dass ich kontaktiert werden muss, ihr wissen wollt wie es mir geht, etwas wichtiges
passiert ist, oder ihr mich einfach vermisst und von mir hören wollt.

Ab dem 15.08.2012 wird das unter den Mailadressen, die ihr alle kennt NICHT mehr möglich sein!!!
Ich habe mir -genau für diese Zeit- eine neue Mailadresse eingerichtet, die ab dem 15.08.12 aktiv ist
und vorher auch nicht angeschaut wird. Vor Ort aber dann nur noch DIESE in Betrieb ist.

Die Gründe vor Ort für eine neue Mailadresse:
- sehr teuere Internetverbindung
- langsamere Internetverbindung als in Deutschland

Die persönlichen Gründe für mich:
- auf meine alten Mails kommen einfach zu viele Spams, Werbung und Nachrichten von Leuten, die ich nicht mehr kenne
- Die Datenmenge, die sich in meinem Account angesammelt hat ist einfach zu groß
- Die Anhänge an meine Mails sind mittlerweile uferlos

Da Internet im Land nach Zeit und MB abgerechnet wird (wie ich von lieben Leuten vor Ort erfahren habe)
ist Zeit hier wirklich Geld :-) Deshalb gilt:

- KEINE Bilder größer als 50 KB anhängen!!!!!!!!!
- Keine anderen Anhänge, außer es sind wichtige Dokumente, die nicht warten können

Eine liebe Freundin von mir wird auch alle Bilder und Spams, Werbung und "Müll" der mich
in dieser Zeit erreichen will, vorab löschen...
also gilt :-)

ICH FREUE MICH ÜBER GANZ VIEL POST, REINE TEXTMAILS!!!! :-)
und hoffe auch alles rechtzeitig und zeitnah lesen zu können. Solltet ihr über Wochen
keine Antwort erhalten, einfach nochmals schicken, kann sein, dass die Mail verloren
gegangen ist :-) Ist ja ein ganz weiter Weg, den Sie zurücklegen muss!

Auch freue ich mich über Briefe, Päckchen und alles was mich auf dem Postweg erreicht.
Hier ist zu beachten: Luftweg sehr teuer, Schiffweg sehr langsam :-)
Rechtzeitig losschicken und hier auch meine Adresse:
Hoffe diese passt, aber das werden wir dann sehen .... :-)

Tanja Krollikowsky
SFS Logaweng

Finschhafen
Morobe Province
Private Bag “Logaweng”

Telefon (geschäfltich): 474-7172 (hier nur in Notfällen, wenn man mich am Handy nicht erreicht anrufen!!!!)
Meine Handynummer reiche ich nach, wenn ich ne Nummer hab :-)

So, viel Spaß dann beim schreiben, schicken und allem anderen!
Ich freue mich rießig auf diese Zeit und kann es kaum abwarten! Wünscht mir Glück!
Ich drücke euch alle!!!!

Alles Liebe und ein tolles Jahr für euch,
Eure Tanja

PS.: An alle Unterstützer: Ihr bekommt von mir regelmäßig Berichte und soweit wie möglich auch Fotos... ich hoffe euch alle,
immer pünklich und rechtzeitig auf dem Laufenden halten zu können und FREUE MICH! Gerne können diese Berichte auch
veröffentlicht werden, wenn gewünscht. Allerdings werden euch die Berichte über eine Freundin in Deutschland erreichen,
dann muss ich die Mail nur einmal versenden (geht schneller) und diese Liebe Freundin leitet Sie dann weiter. Also keine
Angst wenn es nicht DIREKT von mir kommt :-) DANKE AN EUCH ALLE NOCHMALS!!!!!

Dienstag, 12. Juni 2012

Süßes für PNG

Hallo Liebe Leute :-)

eine gute Freundin hat mich vor kurzem darauf hingewiesen was es alles süßes für mich zu sehen gibt im schönen Papua Neuguinea :-) Lasst euch verzaubern...

Erste Schritte zu meinem Blog

Sollte ich es jemals schaffen, diesen Blog so zu gestalten, wie ich mir das vorstelle, mache ich "drei Kreuze" :-) Jetzt habe ich schon zum dritten mal versucht ihn anzupassen, und bin gescheitert ... der Kampf gegen das System wurde verloren 1:0 für den Computer!